3 Nächte Deep-Sky durch Messier, NGC, Arp und Abell

Die gute Wettersituation in der KW 12 im März musste ausgenutzt werden und so fand ich mich mit meinem 16" die letzten Nächte an meinem Stammplatz im Steigerwald, in der Nähe von Stierhofstetten ein.

Die erste Nacht

...beobachte ich allein. Nach abgeschlossener Dämmerung präsentiert sich eine für den Platz durchschnittlich gute Nacht mit einer Grenzgröße von 6,5 mag in der Polregion. Erstes Objekt soll...

Nach dem recht mauen Start mit den Abell-PN's geht es zu den Galaxien, gestartet wird bei

Der Wunsch neben den häufig doch sehr schwachen Objekten auch mal einen "Knaller" intensiv zu beobachten und zu zeichnen mache ich jetzt und die nächste 2 Nächte war. Zunächst das Leo Triplet mit...

Die zweite Nacht

Hier kommt Achim mit seinem 20" Dob und Mike mit 12" vorbei. Die Nacht wird sehr ähnlich wie die vorige. Eine Grenzgröße von 6,5 mag in der Polregion verspricht eine gute Nacht. Anfangen tue ich mit ein paar Arp-Galaxien, bei deren es sich um Galaxien besonderer Eigenschaften wie Gezeitenschweife, Gruppenbildungen oder enge Begleiter handelt.

Zur Abwechselung zwei Planetarische Nebel aus dem Abell-Katalog, zunächst

Wieder zu den Galaxien, aber bevor ich mich 2 Knallern widme zeigt sich noch eine eher enttäuschende Arp

Ganz anders als bei den nächsten Kandidaten. Nachdem ich die vorige Nacht bereits Messier 66 beobachtet und gezeichnet habe, folgen nun die beiden fehlenden Mitglieder des bekannten Leo-Triplets Messier 65 und NGC 3628.

Die dritte Nacht

...fängt erst mit schlechter Durchsicht an, welches die Grenzgröße auf 6,2 sacken lässt. Da der Spiegel noch vor sich "hinblubbert" nehme ich mir erst ein paar helle Kandidaten zum "Warmschauen" vor.

Plötzlich kommt unangenehmer Ostwind auf. Schöner Nebeneffekt ist, dass sich die Grenzgröße deutlich auf 6,4 mag verbessert, 2 Abell PN's müssen deswegen dran glauben.

Nach den 2 PN's folgen wieder ein paar Galaxien aus dem Arp-Katalog.

Nun wieder zu einer bekannten und wunderschönen Galaxie Messier 100, die momentan eine Supernova SN2006X beherbergt. Diese konnte schon vorige Nacht im 20" recht schwer indirekt gesehen werden

Bevor ich die beiden aktuellen Kometen am Himmel einstelle folgen noch die "Standartkerzen" M 51, M 64, M 104, M 3, M 5, M 13 und das Kugelhaufenpaar M 53 und NGC 5053.

Der ständig blasende Ostwind zeigt Wirkung, sodass ich die Nacht nach 7 Stunden Beobachtungszeit abbreche und zufrieden Richtung Heimat aufbreche.